Schlüsselsteine
Graf Eberhard im Barte gründete 1492 das Stift St. Peter auf dem Einsiedel. In dem Stift sollten nach seinem Wunsch die drei mittelalterlichen Stände zusammen leben, arbeiten und beten. Besonders dort, wo natürliche Grenzen fehlten, wurde das Gebiet des ehemaligen Stifts mit Marksteinen versehen, von denen noch heute insgesamt zehn erhalten sind. Diese so genannten Schlüsselsteine haben durchweg eine konische Form und gehören zu den ältesten Grenzsteinen der Region. Die Schlüssel sind die Attribute des Apostels Petrus.
Sie kamen auf die Marksteine, weil Petrus (eingedeutscht Peter) zugleich Namenspatron des Stifts und persönlischer Heiliger des Stifters Graf Eberhard war.
Im Wald "Süßer Wasen", befindet sich ein Schlüsselstein aus der Gründungszeit des Stifts. Der geschichtliche Lehrpfad Einsiedel zeigt weitere ähnliche Schlüsselsteine.
Der große Schlüsselstein befindet sich zwischen Rübgarten und Einsiedel in der Nähe der Auchterteiche.
Zur Karte