Bildstein der Herecura
Im September 1861 stieß man bei Forstarbeiten in der Nähe des Hofguts Einsiedel auf einen römischen Bildstein, ein Relief der Göttin Herecura. Er ist, wie fast alle römischen Steindenkmäler des Schönbuchs und seiner Umgebung aus Stubensandstein.
Das Relief zeigt eine sitzende Gestalt in langem Gewand, auf dem Schoß einen Korb mit Früchten. Ursprünglich hatte die Figur selbstverständlich auch einen Kopf. Dargestellt ist Herecura, die Göttin der Unterwelt und zugleich der Fruchtbarkeit.
Deshalb wurden auch in Gutshöfen solche Altäre aufgestellt, um für eine gedeihliche Landwirtschaft zu sorgen.
Zur Karte